Impressionen zur 1ST Night of Innovation an der FHWS

Als Auftaktveranstaltung zum "Mobility moves Business"-Kongress fand am 19. und 20. März 2013 erstmalig die "Night of Innovation" an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt statt.

Passend zum Kongress ging es dabei um mobile Apps und das Metathema "Connected life – better living!". In nur 24 Stunden hatten die Studierenden die Aufgabe eine mobile Applikation von der ersten Idee, über das Design der Oberflächen, bis hin zu einem Prototyp zu entwickeln.



Das ideale Team von sechs bis sieben Personen setzte sich dabei nicht nur aus Entwicklern zusammen. Erst durch den Aufbau einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden konnten alle Facetten der Aufgabenstellung bewältigt werden. Dabei waren Designer genauso gefragt wie Wirtschaftsinformatiker, E-Commerce'ler und eben Entwickler selbst. Den Teams wurden folgenden Themen zuteil:

Design-Thinking-Prozess

Zunächst galt es im Design-Thinking-Prozess herauszufinden und zu entscheiden, WAS entwickelt werden soll. Ziel war es, Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und dessen Bedürfnisse befriedigen. Dieser Prozess wurde aktiv von zwei Master-Studentinnen der Fakultät Gestaltung, Steffi Golla und Annabell Ritchel, betreut.

Unterstützt durch gegenseitige Fragerunden der Teams wurden komplette User-Stories mit Persona und Day-in-life-Szenario erstellt, um in den Teams ein Gefühl dafür zu schaffen, wer diese App zukünftig wie und in welchen Alltagssituationen nutzen wird. Mithilfe von Brainstorming und der Kategorisierung von Ideen wurde jeweils die beste Idee als Prototyp durchgespielt und in der Zwischenpräsentation vorgestellt.

Coding, coding, coding... with Scrum

Ab 21Uhr begann die Implementierung der eigentlichen Idee. War zuvor der Design-Thinking-Prozess von erfahrenen Designern begleitet, so standen in der Coding-Phase Software-Entwickler der Telekom und SAP sowie wissenschaftliche Mitarbeiter vom IDIS als Experten zur Verfügung. Darunter auch Uwe Kylau von SAP, der bereits an zahlreichen InnoJams teilnahm und organisierte.

Das 3-köpfige Team von Bernhard Hochstätter – seinerseits für den Mobile Solutions Bereich der Telekom zuständig – führte in dieser Phase das Vorgehensmodell SCRUM in leicht abgewandelter Form ein und achtete bis zum Ende darauf, dass die Sprint-Planning und Daily-Scrum-Meetings eingehalten wurden.


Bildergalerie zur Night of Innovation 2013


Siegerehrung

Zum Ablauf der Coding-Time um 14 Uhr am nächsten Tag hieß es für alle „Coding-Stop“ und anschließender Präsentation vor der Jury. Diese bestand aus dem Hochschulpräsident Prof. Dr. Grebner, dem Dekan der Fakultät Informatik Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Müßig sowie der Studiengangsleiterin Prof. Dr. John. Die beste Lösung wurde schließlich am Kongresstag im Rahmen einer Preisverleihung gebührend geehrt. Gratulation den Gewinnern!

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Weitere Berichte aus Teilnehmersicht zur Night of Innovation:





1st Night of Innovation 2013 - begleitet von